Woloszyn streckt den Siegerpokal in die Luft
Schwerte, 23.07.2010, WR
Sechs Schwerter Triathleten gingen beim 7. Heroal-Triathlon Verl sowohl über die Kurz- als auch über die Volksdistanz an den Start.
Mit dabei auch der für das TriTeam Witten startende Arthur Woloszyn. Henrike Grabengießer konnte ihre gute Form mit Platz zwei bei den Damen bestätigen. Arthur Woloszyn und Peter Schubert erzielten Siege in den Altersklassenwertungen und Jan Ebbing erreicht den zweiten Platz. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen des Verler Sees war das Tragen von Neoprenanzügen nicht erlaubt.
Schnellster Schwerter Starter über die Kurzdistanz (1200 m/40 km/10 km) war erwartungsgemäß Arthur Woloszyn. Bereits nach 20:17 min. wechselte er an vierter Stelle liegend auf das Rad. Gegen starke Konkurrenz finishte er als Vierter der Gesamtwertung in 1:57:07 h. Damit lag er in der Altersklassenwertung M 20 auf Platz eins und konnte den Siegerpokal entgegennehmen.
Auch der zweite Platz in der AK-Wertung M 20 ging an einen Schwerter Triathleten. Jan Ebbing von den Tripple Hippos zählte bereits nach dem Schwimmen zur Spitzengruppe. In der Gesamtzeit von 2:02:53 h belegte er Rang acht der Gesamtwertung.
Henrike Grabengießer stand erneut in der weiblichen Gesamtwertung auf dem Siegertreppchen. Auf der Radstrecke schob sie sich bereits auf Rang drei vor und konnte diesen Platz auf der Laufstrecke noch verbessern. Als Zweite der Gesamtwertung benötigte sie 2:17:24 h für die Kurzdistanz.
Nur 13 Sekunden später überlief Peter Schubert die Ziellinie. Damit konnte Schubert als 32. der männlichen Gesamtwertung den Sieg in der Altersklasse M 55 erzielen. Auch er erhielt als Sieger der AK-Wertung einen Siegerpokal.
Über die Volksdistanz (600 m/20 km/5 km) gingen Annika Schulte und Tristan Wedlich an den Start. Annika Schulte lag nach ihrer Paradedisziplin Schwimmen noch an dritter Stelle in der weiblichen Gesamtwertung, fiel dann aber auf Rang 9 der Gesamtwertung zurück. Sie erreichte dennoch in 1:15:02 h einen schönen dritten Platz in der AK-Wertung W 20.
Bei seinem ersten Triathlon ging Tristan Wedlich an den Start. In 1:13:24 h schlug er sich über die Volksdistanz beachtlich.
Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/schwerte/Woloszyn-streckt-den-Siegerpokal-in-die-Luft-id3276048.html
Montag, 26. Juli 2010
Donnerstag, 22. Juli 2010
7. Heroal Triathlon Verl
Sechs Schwerter Triathleten gingen beim 7. heroal Triathlon Verl sowohl über die Kurz- als auch über die Volksdistanz an den Start. Mit dabei auch der für das TriTeam Witten startende Arthur Woloszyn. Henrike Grabengießer konnte ihre gute Form mit Platz zwei bei den Damen bestätigen. Arthur Woloszyn und Peter Schubert erzielten Siege in den Altersklassenwertungen und Jan Ebbing erreicht den zweiten Platz. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen des Verler Sees war das Tragen von Neoprenanzügen nicht erlaubt.
Schnellster Schwerter Starter über die Kurzdistanz (1200 m/40 km/10 km) war erwartungsgemäß Arthur Woloszyn. Bereits nach 20:17 min. wechselte er an vierter Stelle liegend auf das Rad. Gegen starke Konkurrenz finishte er als Vierter der Gesamtwertung in 1:57:07 h. Damit lag er in der Altersklassenwertung M 20 auf Platz 1 und konnte den Siegerpokal entgegennehmen.
Auch der zweite Platz in der AK-Wertung M 20 ging an einen Schwerter Triathleten. Jan Ebbing von den Tripple Hippos zählte bereits nach dem Schwimmen zur Spitzengruppe. In der Gesamtzeit von 2:02:53 h belegte er Rang 8 der Gesamtwertung.
Henrike Grabengießer stand erneut in der weiblichen Gesamtwertung auf dem Siegertreppchen. Auf der Radstrecke schob sie sich bereits auf Rang drei vor und konnte diesen Platz auf der Laufstrecke noch verbessern. Als Zweite der Gesamtwertung benötigte sie 2:17:24 h für die Kurzdistanz.
Nur 13 Sekunden später überlief Peter Schubert die Ziellinie. Damit konnte Schubert als 32. der männlichen Gesamtwertung den Sieg in der Altersklasse M 55 erzielen. Auch er erhielt als Sieger der AK-Wertung einen Siegerpokal.
Über die Volksdistanz (600 m/20 km/5 km) gingen Annika Schulte und Tristan Wedlich an den Start. Annika Schulte lag nach ihrer Paradedisziplin Schwimmen noch an dritter Stelle in der weiblichen Gesamtwertung, fiel dann aber auf Rang 9 der Gesamtwertung zurück. Sie erreichte dennoch in 1:15:02 h einen schönen dritten Platz in der AK-Wertung W 20.
Bei seinem ersten Triathlon ging Tristan Wedlich an den Start. In 1:13:24 h schlug er sich über die Volksdistanz beachtlich.
Montag, 19. Juli 2010
Oliver Eigen nimmt ersten Ironman in Angriff
Lanzarote - das hört sich nach Urlaub und Erholung an. Nicht aber für Oliver Eigen. Zumindest vorerst nicht. Denn Eigen, Triathlet der Ergster Tripple Hippos, ist einer von rund 1500 Athleten, die am Pfingstsamstag beim Ironman auf Lanzarote starten.
von Michael Dötsch
Am Dienstag ist der 44-Jährige auf die Insel geflogen, wo er seinen ersten Ironman in Angriff nimmt. Sein Ziel: "Ankommen ist das Wichtigste - und möglichst nicht auf allen Vieren", sagt Eigen, der seit 2007 Triathlon macht. Dass es sich bei dem Wettkampf auf der Ferieninsel um einen ziemlich anspruchsvolle Veranstaltung handelt, darüber ist sich Oliver Eigen im Klaren."Die Radstrecke geht über 2500 Höhenmeter, dazu kommt in der Regel ein heftiger Wind", erklärt er. Eigen muss es wissen, schließlich war er zum Trainieren im Februar schon mal vor Ort. Weil er sich aber gut in Form fühlt, ist er ziemlich sicher, dass er die Herausforderung meistern wird, 3,8 Kilometer im Meer zu schwimmen, sich 180 Kilometer auf dem Rad abzustrampeln und zum guten Schluss noch einen Marathon (42,195 km) zu laufen.Nach dem Triathlon: zehn Tage UrlaubUnd wenn er´s dann wirklich geschafft hat, macht Oliver Eigen das, was die meisten Menschen tun, die nach Lanzarote fliegen: Er hängt zehn Tage Urlaub dran.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Oliver-Eigen-nimmt-ersten-Ironman-in-Angriff;art938,913213
Lanzarote - das hört sich nach Urlaub und Erholung an. Nicht aber für Oliver Eigen. Zumindest vorerst nicht. Denn Eigen, Triathlet der Ergster Tripple Hippos, ist einer von rund 1500 Athleten, die am Pfingstsamstag beim Ironman auf Lanzarote starten.
von Michael Dötsch
Am Dienstag ist der 44-Jährige auf die Insel geflogen, wo er seinen ersten Ironman in Angriff nimmt. Sein Ziel: "Ankommen ist das Wichtigste - und möglichst nicht auf allen Vieren", sagt Eigen, der seit 2007 Triathlon macht. Dass es sich bei dem Wettkampf auf der Ferieninsel um einen ziemlich anspruchsvolle Veranstaltung handelt, darüber ist sich Oliver Eigen im Klaren."Die Radstrecke geht über 2500 Höhenmeter, dazu kommt in der Regel ein heftiger Wind", erklärt er. Eigen muss es wissen, schließlich war er zum Trainieren im Februar schon mal vor Ort. Weil er sich aber gut in Form fühlt, ist er ziemlich sicher, dass er die Herausforderung meistern wird, 3,8 Kilometer im Meer zu schwimmen, sich 180 Kilometer auf dem Rad abzustrampeln und zum guten Schluss noch einen Marathon (42,195 km) zu laufen.Nach dem Triathlon: zehn Tage UrlaubUnd wenn er´s dann wirklich geschafft hat, macht Oliver Eigen das, was die meisten Menschen tun, die nach Lanzarote fliegen: Er hängt zehn Tage Urlaub dran.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Oliver-Eigen-nimmt-ersten-Ironman-in-Angriff;art938,913213
Eigens gelungene Ironman-Premiere auf der Ferieninsel
11 Stunden, 48 Minuten und 57 Sekunden nach dem Start war es geschafft: Oliver Eigen überquerte die Ziellinie des Ironman Lanzarote. Damit blieb er unter der selbst gesteckten Zeitvorgabe und freute sich über seine Ironman-Premiere.
Von Sebastian Reith
"Möglichst nicht auf allen Vieren" wollte Eigen ankommen. Eigen ist Realist, hatte sich zwölf bis 13 Stunden als Maßstab gesetzt. Aber am Ende zog der Triathlet ein mehr positives Fazit nach seiner ersten Langdistanz, der Königsdisziplin des Triathlon. Dass er die selbst gesteckte Zeit dann so deutlich einhalten würde, hatte er nicht gedacht, und fühlte sich im Ziel sogar noch frisch. "Es ist gut gelaufen, genau wie ich mir vorgenommen hatte", sagte Eigen, der erst seit drei Jahren Triathlon betreibt - fürs erste Mal ein gutes Ergebnis.Eigen wird 436. im Gesamtklassement
Nach 1:11:39 std verließ Eigen das Wasser und hatte auf dem Rad Glück, denn der gefürchtete Wind auf der Ferieninsel blieb aus. "Das sieht man auch an den Endzeiten, die zehn Minuten schneller sind als sonst." 6:36:56 std später ging es auf die Laufstrecke, wo der kühlende Wind bei 30 Grad dann zwar etwas fehlte, Eigen aber dennoch Boden gut machte. Denn hier schnitt Eigen in 3:50:01 std gegenüber seinen anderen beiden Disziplinen am besten ab. In der M45-Klasse reichte es so zu Rang 58 unter 195 Startern. Im Gesamtfeld belegte Eigen den 436. Platz. 1400 waren ins Rennen gegangen. Und weil alles so gut gelaufen war, meldete er sich gleich für nächstes Jahr wieder an.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Eigens-gelungene-Ironman-Premiere-auf-der-Ferieninsel;art938,960475
11 Stunden, 48 Minuten und 57 Sekunden nach dem Start war es geschafft: Oliver Eigen überquerte die Ziellinie des Ironman Lanzarote. Damit blieb er unter der selbst gesteckten Zeitvorgabe und freute sich über seine Ironman-Premiere.
Von Sebastian Reith
"Möglichst nicht auf allen Vieren" wollte Eigen ankommen. Eigen ist Realist, hatte sich zwölf bis 13 Stunden als Maßstab gesetzt. Aber am Ende zog der Triathlet ein mehr positives Fazit nach seiner ersten Langdistanz, der Königsdisziplin des Triathlon. Dass er die selbst gesteckte Zeit dann so deutlich einhalten würde, hatte er nicht gedacht, und fühlte sich im Ziel sogar noch frisch. "Es ist gut gelaufen, genau wie ich mir vorgenommen hatte", sagte Eigen, der erst seit drei Jahren Triathlon betreibt - fürs erste Mal ein gutes Ergebnis.Eigen wird 436. im Gesamtklassement
Nach 1:11:39 std verließ Eigen das Wasser und hatte auf dem Rad Glück, denn der gefürchtete Wind auf der Ferieninsel blieb aus. "Das sieht man auch an den Endzeiten, die zehn Minuten schneller sind als sonst." 6:36:56 std später ging es auf die Laufstrecke, wo der kühlende Wind bei 30 Grad dann zwar etwas fehlte, Eigen aber dennoch Boden gut machte. Denn hier schnitt Eigen in 3:50:01 std gegenüber seinen anderen beiden Disziplinen am besten ab. In der M45-Klasse reichte es so zu Rang 58 unter 195 Startern. Im Gesamtfeld belegte Eigen den 436. Platz. 1400 waren ins Rennen gegangen. Und weil alles so gut gelaufen war, meldete er sich gleich für nächstes Jahr wieder an.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Eigens-gelungene-Ironman-Premiere-auf-der-Ferieninsel;art938,960475
Krüger steigt in Frankfurt aus - Hawaii-Traum geplatzt
von Sebastian Reith
"Alles riskiert, nichts gewonnen." So trocken fasste Olaf Krüger, Triathlet der Ergster Tripple Hippos, sein Ironman-Wochenende in Frankfurt am Main zusammen. Auch bei Reiner Malchow lief in Frankfurt nicht viel zusammen, er verpasste seine eigene Zielsetzung und war am Ende mit dem eigenen Ergebnis unzufrieden.
Nach 7:20:25,4 std war bei Kilometer 10,5 der abschließenden Marathonstrecke Schluss - Olaf Krüger stieg aus. Beim Schwimmen und anfänglich auch beim Radfahren lief für ihn alles noch super. "Nach 140 Kilometern war der Ofen aus", erzählte Krüger am Tag danach. Beim Laufen ging es anfänglich auch noch, doch Krüger wusste stets, ob er in der Zeit lag oder nicht. Das Zwischen-Ranking nach dem Rad fahren verhieß nichts Gutes: Er lag nur auf Platz 37 seiner Altersklasse M40, Platz 27 benötigt er im Ziel für das begehrte Hawaii-Ticket. "Ich wusste genau: Die Hawaii-Quali ist vorbei. Ich würde zwischen 10:15 und 10:30 std ankommen." Die Zielsetzung lag bei 9:40 std. So war es schließlich eine rationale Entscheidung auszusteigen und nicht zu finishen, Kräfte zu schonen für neue Wettkämpfe. Geknickt war Krüger trotzdem nicht und hat schon ein neues Ziel: In vier Wochen in Regensburg will er den Ironman unter zehn Stunden laufen.Malchow von sich selbst enttäuscht
Total enttäuscht war dagegen M35-Starter Reiner Malchow (Foto 2), der zwar ankam, die eigene Zielsetzung aber um etwa 55 Minuten verpasste. Ohne Neopren-Anzug, der wegen der hohen Wassertemperatur verboten worden war, gehörte Malchow im Wasser nicht zu den schnellsten und fuhr so der Zeit auf dem Rad schon hinterher. Trotzdem lief er mit 3:30 std noch einen guten Marathon und kam in 10:35:10,9 std ins Ziel. Auch für ihn ist Regensburg die nächste Chance.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Krueger-steigt-in-Frankfurt-aus-Hawaii-Traum-geplatzt;art938,960476
von Sebastian Reith
"Alles riskiert, nichts gewonnen." So trocken fasste Olaf Krüger, Triathlet der Ergster Tripple Hippos, sein Ironman-Wochenende in Frankfurt am Main zusammen. Auch bei Reiner Malchow lief in Frankfurt nicht viel zusammen, er verpasste seine eigene Zielsetzung und war am Ende mit dem eigenen Ergebnis unzufrieden.
Nach 7:20:25,4 std war bei Kilometer 10,5 der abschließenden Marathonstrecke Schluss - Olaf Krüger stieg aus. Beim Schwimmen und anfänglich auch beim Radfahren lief für ihn alles noch super. "Nach 140 Kilometern war der Ofen aus", erzählte Krüger am Tag danach. Beim Laufen ging es anfänglich auch noch, doch Krüger wusste stets, ob er in der Zeit lag oder nicht. Das Zwischen-Ranking nach dem Rad fahren verhieß nichts Gutes: Er lag nur auf Platz 37 seiner Altersklasse M40, Platz 27 benötigt er im Ziel für das begehrte Hawaii-Ticket. "Ich wusste genau: Die Hawaii-Quali ist vorbei. Ich würde zwischen 10:15 und 10:30 std ankommen." Die Zielsetzung lag bei 9:40 std. So war es schließlich eine rationale Entscheidung auszusteigen und nicht zu finishen, Kräfte zu schonen für neue Wettkämpfe. Geknickt war Krüger trotzdem nicht und hat schon ein neues Ziel: In vier Wochen in Regensburg will er den Ironman unter zehn Stunden laufen.Malchow von sich selbst enttäuscht
Total enttäuscht war dagegen M35-Starter Reiner Malchow (Foto 2), der zwar ankam, die eigene Zielsetzung aber um etwa 55 Minuten verpasste. Ohne Neopren-Anzug, der wegen der hohen Wassertemperatur verboten worden war, gehörte Malchow im Wasser nicht zu den schnellsten und fuhr so der Zeit auf dem Rad schon hinterher. Trotzdem lief er mit 3:30 std noch einen guten Marathon und kam in 10:35:10,9 std ins Ziel. Auch für ihn ist Regensburg die nächste Chance.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/schwerte/lokalsport/Krueger-steigt-in-Frankfurt-aus-Hawaii-Traum-geplatzt;art938,960476
Die Qual endet nicht auf Hawaii
Schwerte, 07.07.2010, von Bernd Großmann
Alles riskiert, alles verspielt: Für die beiden für die Tripple Hippos startenden Ergster Triathleten Reiner Malchow und Olaf Krüger ist der Traum, sich für den Iron Man in Hawaii zu qualifizieren, zunächst einmal geplatzt. Beim Iron Man in Frankfurt musste sich Malchow (38) mit Rang 96 in seiner Altersklasse 35 (bei 421 Startern) begnügen, der drei Jahre ältere Krüger stieg beim Marathonlauf nach zehn Kilometern aus.
„Das habe ich noch nie gemacht, aber es war sinnvoll, um genügend Körner für den zweiten Anlauf in Regensburg aufzubewahren“, erklärte Krüger, warum er nach der ersten Runde das Handtuch warf. Der Berufsschullehrer hatte seine Ankündigung, den Wettbewerb sehr offensiv und mit der Zielsetzung einer Endzeit unter zehn Stunden anzugehen, wahr gemacht. Beim Schwimmen über 3,8 km lag er noch voll im Soll, kam nach 62 Minuten aus dem Wasser und wollte auf seiner Lieblingsdisziplin, dem Radfahren, unter die Top 30 seiner Altersklasse vorstoßen.
„Ich habe mich bis zu Kilometer 140 gut gefühlt, aber dann war urplötzlich der Akku leer, musste ich das Tempo auf den letzten 40 Kilometern drastisch reduzieren und bin weit zurückgefallen“, schilderte Krüger den für ihn völlig unverhofften Leistungsabfall, den er sich mit zu hoher Nahrungsaufnahme („Es waren wohl ein paar Powerriegel zu viel, mein Magen hat nicht mitgespielt“) erklärt. Beim Laufen ging es ihm zwar wieder besser, doch eine reelle Chance, das Hawaii-Ticket zu lösen, gab es nicht mehr, und so reifte sein Entschluss, vorzeitig auszusteigen, will er doch am 1. August in Regensburg einen weiteren Anlauf nehmen. „So war das Ganze nur eine verschärfte Trainingseinheit, kann ich in einigen Tagen wieder mit dem Training beginnen.“
Sein Teamkollege wählte den anderen Weg, zog den Wettkampf in Frankfurt voll durch, obwohl ihm schon wesentlich früher klar war, dass er das gesteckte Ziel nicht erreichen würde. „Dass wir wegen der hohen Temperaturen auf die Neopren-Anzüge verzichten mussten, hat mir ziemlich zu schaffen gemacht“, erklärte Malchow, der nicht nur mit nach seinem persönlichen Fahrplan zehnminütiger Verspätung nach 1:15 Stunden ans Ufer kam, sondern auch über schwere Beine klagte, so dass er auf dem Rad nicht den gewünschten Schnitt erreichte. „Ich war verkrampft, habe einfach nicht meinen Rhythmus gefunden und mich erst nach 90 Kilometern frei gestrampelt“, wusste der Ergster schon vor dem Wechsel zum Marathonlauf, dass er die Qualifikation für Hawaii abhaken kann. Er wollte aber sein drittes Frankfurt-Rennen nach 2006 und 2008 unbedingt beenden, was ihm nach 10:35,10 Stunden (damit war er immerhin noch deutlich schneller als beim seinem Debüt) auch gelang. Malchow will wie Krüger in Regensburg einen zweiten Versuch unternehmen, das Teilnahmeticket für den bedeutendsten Iron Man zu ergattern: „Bis dahin lege ich die Bene hoch, mache zwei Wochen lang absolute Sportpause.“
Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/schwerte/Die-Qual-endet-nicht-auf-Hawaii-id3206371.html
Schwerte, 07.07.2010, von Bernd Großmann
Alles riskiert, alles verspielt: Für die beiden für die Tripple Hippos startenden Ergster Triathleten Reiner Malchow und Olaf Krüger ist der Traum, sich für den Iron Man in Hawaii zu qualifizieren, zunächst einmal geplatzt. Beim Iron Man in Frankfurt musste sich Malchow (38) mit Rang 96 in seiner Altersklasse 35 (bei 421 Startern) begnügen, der drei Jahre ältere Krüger stieg beim Marathonlauf nach zehn Kilometern aus.
„Das habe ich noch nie gemacht, aber es war sinnvoll, um genügend Körner für den zweiten Anlauf in Regensburg aufzubewahren“, erklärte Krüger, warum er nach der ersten Runde das Handtuch warf. Der Berufsschullehrer hatte seine Ankündigung, den Wettbewerb sehr offensiv und mit der Zielsetzung einer Endzeit unter zehn Stunden anzugehen, wahr gemacht. Beim Schwimmen über 3,8 km lag er noch voll im Soll, kam nach 62 Minuten aus dem Wasser und wollte auf seiner Lieblingsdisziplin, dem Radfahren, unter die Top 30 seiner Altersklasse vorstoßen.
„Ich habe mich bis zu Kilometer 140 gut gefühlt, aber dann war urplötzlich der Akku leer, musste ich das Tempo auf den letzten 40 Kilometern drastisch reduzieren und bin weit zurückgefallen“, schilderte Krüger den für ihn völlig unverhofften Leistungsabfall, den er sich mit zu hoher Nahrungsaufnahme („Es waren wohl ein paar Powerriegel zu viel, mein Magen hat nicht mitgespielt“) erklärt. Beim Laufen ging es ihm zwar wieder besser, doch eine reelle Chance, das Hawaii-Ticket zu lösen, gab es nicht mehr, und so reifte sein Entschluss, vorzeitig auszusteigen, will er doch am 1. August in Regensburg einen weiteren Anlauf nehmen. „So war das Ganze nur eine verschärfte Trainingseinheit, kann ich in einigen Tagen wieder mit dem Training beginnen.“
Sein Teamkollege wählte den anderen Weg, zog den Wettkampf in Frankfurt voll durch, obwohl ihm schon wesentlich früher klar war, dass er das gesteckte Ziel nicht erreichen würde. „Dass wir wegen der hohen Temperaturen auf die Neopren-Anzüge verzichten mussten, hat mir ziemlich zu schaffen gemacht“, erklärte Malchow, der nicht nur mit nach seinem persönlichen Fahrplan zehnminütiger Verspätung nach 1:15 Stunden ans Ufer kam, sondern auch über schwere Beine klagte, so dass er auf dem Rad nicht den gewünschten Schnitt erreichte. „Ich war verkrampft, habe einfach nicht meinen Rhythmus gefunden und mich erst nach 90 Kilometern frei gestrampelt“, wusste der Ergster schon vor dem Wechsel zum Marathonlauf, dass er die Qualifikation für Hawaii abhaken kann. Er wollte aber sein drittes Frankfurt-Rennen nach 2006 und 2008 unbedingt beenden, was ihm nach 10:35,10 Stunden (damit war er immerhin noch deutlich schneller als beim seinem Debüt) auch gelang. Malchow will wie Krüger in Regensburg einen zweiten Versuch unternehmen, das Teilnahmeticket für den bedeutendsten Iron Man zu ergattern: „Bis dahin lege ich die Bene hoch, mache zwei Wochen lang absolute Sportpause.“
Quelle: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/schwerte/Die-Qual-endet-nicht-auf-Hawaii-id3206371.html
Mittwoch, 14. Juli 2010
Arthur Woloszyn startet in der 2. Triathlon Bundesliga
Nachdem Arthur Woloszyn sich Anfang Juni beim Triathlon in Harsewinkel in der NRW-Liga unter den besten 20 Platzieren konnte bekam er jetzt die Chance in der 2. Bundesliga zu starten. Beim Triathlon in Grimma ging es über eine Kurzdistanz. Es musste 1,5km in der Mulde geschwommen, 40km durch die Innenstadt von Grimma gefahren und 10km im Stadtkern gelaufen werden. Bereits beim Schwimmen musste Arthur kämpfen um an den anderen Athleten dran zu bleiben. Nach 23:25min kam Arthur als 68 der 90 Starter aus dem Wasser. In der Bundesliga ist das Windschattenfahren auf dem Rad erlaubt, so dass Arthur nicht viele Platze auf dem Rad gut machen konnte. Nach 1:05:09min konnte Arthur die 40km hinter sich bringen und wechselte in seine Laufschuhe. Hier merkte man dass es mittlerweile 37°C warm war und die Athleten sehr mit der Hitze zu kämpfen hatten. Für die 10km benötigte Arthur gute 38:10min und kam als 51 nach 2:07:25h ganz zufrieden bei seinem Debüt in der 2. Bundesliga ins Ziel.
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